AB Cromatische Notenschrift

 

Der Musiker Albert Brennink spielte zwar täglich Klavier oder Orgel, konzentriete sich aber je länger je mehr auf die Forschung und Entwicklung einer neuen Notenschrift. Es geht darum, neben der alten diatonischen Notenschrift, die auf den mittelalterlichen Kirchen-Tonarten aufgebaut ist und die C-dur Tonleiter darstellt, eine Notation auf Basis der chromatischen Tonleiter zu finden.

–––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––

 

In diesem Zusammenhang wurde 2015 araumus, eine neue Gesellschaft zur Erforschung einer alternativen und universalen Notenschrift gegründet.

.

      Die web-site hierzu lautet:                           Neuerscheinung 2016:     Albert Brennink

 http://wwww.araumus.com                                                          Die Alternativ-Notenschrift

                                                                     Kann über araumus bestellt werden

      

––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––

  Nach verschiedenen Experimenten über manche Jahre kam Brennink zu einem brauchbaren Ergebnis und veröffentlichte dieses im Jahre 1976 im eigens dafür gegründeten Musik-Verlag EDITION CHROMA, zunächst in Frankfurt beim Dipa-Verlag und dann selbständig in Montreux, Schweiz. Wir zeigen hier diese kleine zweisprachige A5 Broschüre Die Halbton-Schrift in Deutsch und Englisch (26 Seiten). Zusätzlich zu dieser Broschüre hatte Brennink als Beispiel die ersten drei Fugen von Die Kunst der Fuge von J.S. Bach in chromatischer Notation drucken lassen.

–––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––

AB Chromatische Notenschrift



Trotz einer Pressekonferenz an der Frankfurter Buchmesse und eines Artikels in einer Musikzeitschrift war die allgemeine Reaktion gering. Im Jahr 1978 hatte Brennink auch noch eine französisch /italienische Ausgabe drucken lassen.




In dem Zeitschrift-Artikel war aber eine Bemerkung, die den Erfinder herausfordern sollte: "Wieder mal eine von etwa 50 Notenschrift-Entwürfen." Was waren diese 50 Notations-Entwürfe? Um das zu erfahren startete Brennink eine internationale Umfrage-Aktion, und zwar mit Einlegeblättern und Antwortkarten in allen erreichbaren Musikzeitschriften in Europa.

       Nach der Emigration 1979 nach Kanada organisierte er das Gleiche in Nord- und Süd-Amerika sowie in Übersee. Es wurden mehr als hundert Vorschläge eingeschickt, wovon 24 den aufgestellten Kriterien entsprachen. Diese wurden ausgewertet und 1983 mit Noten-Beispielen in einer Sonderausgabe  Chromatische Notation, Die Ergebnisse und Schlussfolgerungen der internationalen Umfrage durch die Fondation Chroma (47 Seiten) veröffentlicht (eine englische und eine deutsche Ausgabe).

 

 

Durch diese Aktion bekannt geworden, bildete sich bald ein internationaler Kreis von Notenschrift-Experten und im Jahr 1985 wurde in Kirksville, Missoury, USA, die Gesellschaft Music Notation Modernization Association MNMA gegründet mit einem eigenen Newsletter Music Notation News, und internationale Konferenzen wurden organisiert. Auf ihrem Höhepunkt hatte die Gesellschaft 130 Mitglieder in 17 verschiedenen Ländern. 

      Da die neue Notenschrift an erster Stelle für die dodekaphonische oder Zwölfton-Epoche gedacht war, die Kompositionen der modernen Komponisten wie Schoenberg aber noch nicht zur Verfügung standen (70 Jahre Wartezeit nach Tod des Autors), entschloss Brennink sich, eine eigene dodekaphonische Komposition als Beispiel für die neue Notenschrift zu entwerfen. So entstand nach eigenen Texten der Liederzyklus Blütezeit für  eine Singstimme und Klavier. Erstausgabe 1983.

 

 

Wir zeigen hier den Anfang des zweiten Gesangs. Leider ist das Format des Heftes so breit, dass wir die Takte auf der rechten Seite etwas beschneiden mussten.

       Das Charakteristische der Brenninkschen Notenschrift ist aber hier sofort zu erkennen. Wir haben durchweg vier Linien und zwei Hilfslinien für jede Oktave. Die Mittel-Oktave ist vorne mit a' angegeben.       

      Die Note C ist immer auf der obersten der vier Linien und die Note A im mittleren Zwischenraum. Es gibt keine verschiedenen Schlüssel und keine Vorzeichen, und die Notensymbole sind die gleichen wie in der traditionellen Notenschrift; die einzige Änderung ist die ganze Pause, sie hat das doppelte Zeichen der halben Pause.

 

 

Diese Komposition ist streng genommen eine  6 -Ton- Musik, denn sie ist auf den beiden Ganzton-Leitern, die jede nur 6 Töne hat, aufgebaut. Brennink hat sich streng an die Regel gehalten, dass innerhalb eines Taktes möglichst nicht von einer Ganzton-Leiter in die andere gewechselt werden soll. In der chromatischen Notenschrift ist das gut zu sehen, da die eine Ganzton-Leiter alle Noten auf den Linen hat und die andere alle Noten in den Zwischenräumen.

     Die Uraufführung durch Michael Kreikenbaum, Bariton, und Joachim Hess, Pianist, fand statt im Kurtheater Bad Homburg am 3. 11. 1986. Die Musiker spielten nach der Brenninkschen Notenschrift. Die zweite Aufführung fand statt am 27. 4. 1988 an der Musik-Hochschule Köln und eine dritte am 18. 8. 1988 an der University of East Anglia in Norwich, England, bei Gelegenheit der internationalen Konferenz der MNMA (Music Notation Modernization Association). Insgesamt wurde der Zyklus schon 12 mal aufgeführt. Außerdem wurde auch eine Studio-Aufnahme gemacht.

 

–––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––

Die beiden wichtigsten Regeln der

Ailler-Brennink Chromatischen Notenschrift

 

Die Erste Regel:  Der Vierlinien-Stab mit zwei Hilfslinien je Oktave.

Die Note C liegt immer auf der obersten Linie und die Note A im mittleren Zwischenraum des Liniensystems. 


Hier ist links die chromatische Tonleiter und rechts sind die zwei Ganzton-Leitern. Die zwei Hilfslinien in dem Zwischenraum zwischen den beiden Noten-Stäben müssen der Deutlichkeit wegen immer beide geschrieben werden. – (Noten-) Stab, Stäbe von englisch staff Mehrzahl staves = Stab, Stäbe statt Liniensystem. 

    Die Abbildung unten zeigt das System eines sogenannten Großstabs, der den gesamten Tonumfang bis zu sieben Oktaven umfasst. Statt der fünf verschiedenen Schlüssel in der alten Notenschrift haben wir hiermit in der neuen nur einen Schlüssel, nämlich ein durchlaufendes Oktavsystem. In der neuen Version werden die Oktaven von 1 bis 7 in Ziffern angegeben. Die Mittel-Oktave Nummer 4 mit dem Kammerton a', nach dem die Instrumente gestimmt werden, ist, um aufzufallen, in ein Rähmchen gesetzt.

Die Zweite Regel:  Der chromatische Großstab mit bis zu sieben Oktaven.

Die eingezeichneten Noten bilden eine der zwei Ganztonleitern.

–––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––

Im Jahr 1987 erschien bei Greenwood Press Source Book of Proposed Music Notation Reforms von Gardner Read. Darin wird noch ein anderer Notenschrift-Entwurf mit vier Linien-Stab erwähnt und zwar veröffentlicht 1904 von Johann Ailler, Stettledorf am Wagram, Österreich. Demzufolge heißt die Brenninksche Notenschrift nun Ailler-Brennink Chromatic Notation. Ailler benutzt allerdings nicht den Großstab. In Klaviermusik hat er für rechte und linke Hand je zwei 4-Linien-Stäbe.

 

Inzwischen schritt Brenninks Forchungsarbeit fort und konnte er nach einigen verbesserten Details seine ABC-Notation in endgültiger Fassung vorstellen. So erschien 1992 zunächst in Englisch Equal Temperament Music Notation und im gleichen Jahr die deutsche Übersetzung Wohltemperierte Notenschrift, wovon wir hier den Titel und den Inhalt zeigen.  1994 erschienen eine französische und eine chinesische Version. Dieses Buch wurde zum Standardwerk für die Bemühungen um eine alternative und universale Notenschrift.

 

–––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––

–––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––


–––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––

 

Aus dem Kapitel 'Vergleich zwischen Altem und Neuem' Seite 68 zeigen wir hier zwei Beispiele. Das Stück links, Debussy, zeigt nicht nur die Schwierigkeit mit den vielen Vorzeichen, sondern auch die Verzerrung des Notenbildes durch die wechselnden Schlüssel. Debussy hat außerdem noch die strenge Regel: Oberes Liniensystem für rechte, unteres für linke Hand, wodurch die drei letzten Akkorde aus einander gerissen werden. In der ABC-Notation sind die Hände durch die Situation der Notenhälse angegeben: Notenhals links für linke Hand und Notenhals rechts für rechte Hand. Die neue Notenschrift gibt die graphische Darstellung der Tonhöhe in genauen Proportionen.

     Das Beispiel rechts, Schoenberg, zeigt die Konsequenz der alten Notenschrift, die nur noch zu entziffern ist, wenn vor jeder Note ein Vorzeichen steht. Der rechte Takt hat 47 Vorzeichen ! Unmöglich abzuspielen.

     Was die Beispiele auch zeigen, ist der geringere Platzbedarf in der neuen Notenschrift. Weniger Platzbedarf bedeutet weniger Seiten drucken und weniger Umblättern.

 

C. Debussy:  Préludes pour piano, No. 1, Brouillards .

A. Schoenberg: Klavierstücke, Op. 11, No. 3.


–––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––

 

Aus dem Kapitel 'Ganzseitige Notenbeispiele' zeigen wir hier eine Seite aus der Psalm-Symphonie von Igor Strawinsky. Für einen ehrlichen Vergleich der Größenverhältnisse haben wir versucht, den Linien-Abstand der Notenstäbe gleich breit zu machen. Das Beispiel zeigt, dass die neue Notenschrift in diesem Fall mehr Platz in der Höhe braucht, in der Breite aber viel einsparen kann.

–––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––

–––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––

 

Im Jahr 1990 bekam Brennink den ersten Computer, Apples Mackintosh, und 1993 das Musik-Programm NoteWriter von Dr. Keith Hamel, Vancouver, mit den notwendigen Anpassungen für die ABC-Notation. Das vereinfachte die Arbeit ganz entschieden. Die bisherigen Notenseiten wurden noch mit 'Notaset', einem Aufklebe-System mit vorgedruckten Noten-Symbolen, einer Handarbeit wie im Bleisatz, erstellt. Aber auch das System NoteWriter funktioniert nicht automatisch; man muss jede Note mit der Maus auf die Linien setzen.

       Auf jeden Fall öffnete sich hier eine Tür für die EDITION CHROMA eins nach dem anderen Noten-bücher zu drucken. Dass der Bach-Verehrer Brennink sich sofort an Das Wohltemperierte Klavier machte, ist wohl verständlich. So erschienen 1995 Band I und 1996 Band II, zusammen 48 Präludien und Fugen in schönen hard-cover gebundenen Bänden. Sie sind die ersten Zeugen einer Serie von schließlich 20 Beispielen klassischer Musik von Bach bis Debussy in ABC-Notation.

 

 

 

 Wir zeigen hier die erste Seite von Teil I, Fuge 24 in traditioneller Notation, herausgegeben von Alfred Dürr im Bärenreiter-Verlag, und dann die selbe Fuge in AB-Chromatischer Notation, herausgegeben von Albert Brennink in der EDITION CHROMA, Canada.

–––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––

 –––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––

 

Das Beispiel zeigt, wie viel Platz für die Vorzeichen gebraucht wird. Die letzten beiden Liniensysteme haben nur zwei Takte. In Folge dessen hat diese Fuge sechs Seiten in traditioneller Notation, in chromatischer nur fünf Seiten. Der ganze Band Teil I hat in traditioneller Notation 122 Seiten, in chromatischer 116. Außerdem sind die Seiten nicht bis zur untersten Ecke vollgedruckt, sondern die Music wird in gleichmäßigen Takt-Abmessungen dargestellt. Zählt man die leeren Seitenteile zusammen, sind noch einmal 7 Seiten abzuziehen, die Gesamtzahl ist also 109 Seiten an Fläche gedruckter Musik.

      Und das in einem kleineren Format. In der EDITION CHROMA sind die Seiten der Musikbücher im Allgemeinen im amerikanischen 'letter size', 11" x 8.5" oder 28 x 21, 5 cm. Diese kleine Größe macht es möglich vier Seiten neben einander auf einen Klavier- oder Orgel-Notenständer zu stellen. Für Bachs Fugen ein wichtiger Vorteil, denn man hat nur selten eine Hand frei zum umblättern.

–––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––

 

––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––

Tonart-Symbol. Bei diatonischer Musik steht oben rechts über dem ersten Stab-System ein kleines Symbol zur Angabe der Tonart. Es besteht aus den vier Stab-Linien plus einem Notenkopf. Eine weiße Note bedeutet Dur und eine schwarze Note bedeutet Moll. Diese Fuge ist in B-Moll (deutsch: in H-Moll).

 

Stimmführung. In der AB-Chromatischen Notation wird Stimmführung sichtbar gemacht durch die Stellung des Notenhalses. Der Bass hat immer den Notenhals nach links hinunter, das ist die Grundregel. Die andern Stimmen folgen abwechselnd rechts und links, wobei die Richtung nach oben oder nach unten weniger wichtig ist. So hat in einem dreistimmigen Gesang der Sopran den Notenhals links nach oben, in einem vierstimmigen Stück rechts nach oben.


–––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––

Als ein Beispiel für Klaviermusik zeigen wir die erste Seite von 17 Variations Sérieuses von Felix Mendelssohn Batholdy, angefangen mit der Titelseite und der ersten Musikseite in chromatischer Notenschrift, herausgegeben von Albert Brennink, und dann die erste Seite in traditioneller Notenschrift vom Henle-Verlag, herausgegeben von Christa Jost.

–––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––

–––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––

Zur Handbezeichnung bei Klaviermusik bekommt die Note in dem Tonalitäts-Symbol über dem ersten Stab- System zwei Notenhälse. Den Hals nach rechts für die rechte und den Hals nach links für die linke Hand. Die Hälse sind gekennzeichnet mit m.d.= mane dextra (rechte Hand) und m.s.= mane sinistra (linke Hand). Bei dodekaphonischer Musik erscheint das Notenhals-Symbol an der gleichen Stelle, aber ohne die Stablinien (Klavierstück von Arnold Schoenberg weiter unten).

         Wenn die Musik polyphonen Charakter hat wie etwa bei einer Fuge, ist die Andeutung der Stimmen wichtiger und wird als Stimmführung (siehe oben) angegeben. Ein erfahrener Pianist findet den Weg für die Hände durch Übung. In manchen engen Notenverhältnissen hilft eine Bleistift-Linie zwischen den Noten.

–––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––

–––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––

Wieder ein Beispiel traditioneller Notenschrift, was zeigt, wie viel Platz benötigt wird für die Vorzeichen. In chromatischer Notation haben wir fünf Stab-Systeme auf dieser Seite, während auf der traditionellen Seite sechs sind und die letzten vier Takte fehlen, die stehen auf der nächsten Seite.

       Außerdem beachte man die engen Verhältnisse des Notenbildes, besonders in Variation 1. Das wird verursacht durch die zu engen Abstände zwischen den Noten in der Tonhöhe oder senkrechten Ausdehnung. In chromatischer Notenschrift haben wir eine genaue Darstellung der Tonhöhen, da die Noten der chromatischen Tonleiter in exakten Proportionen stehen.

–––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––

–––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––

 

Mit der Variation No. 7 haben wir einen Tonumfang bis zu sechs Oktaven, was sich in der chromatischen Notation mit fünf Vier-Linienstäben darstellen lässt. Man achte bei den Arpeggios auf die Stellung der Notenhälse. Hier sind rechte und linke Hand deutlich angegeben. Das fehlt bei der traditionellen Notation, wodurch das schnelle Abspielen erschwert wird. Außerdem ist der Platzbedarf dort wegen der vielen Vorzeichen entschieden größer; fünf Stabsysteme gegenüber drei-einhalb in der chromatischen Notation.

–––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––

–––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––

Mit diesem Beispiel (Edition Peters, Leipzig, von Hermann Keller) zeigen wir, wie schwierig es in der alten Notenschrift sein kann, die Hände zu zeigen. Geschrieben für Cembalo, ist dieses Stück mit dem Namen "Chromatisch" ein Vorzeige Beispiel für unser Ziel, Notenschrift leicht ablesbar zu machen. Man achte besonders auf die Takte 10 und 11 und vergleiche mit der chromatischen Notenschrift. Die Regel lautet Notenhals nach unten für linke Hand in der alten Notation, Notenhals nach links für die linke Hand in der neuen Notation.

–––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––

–––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––

Mit Golliwogg's Cakewalk von Debussy zeigen wir, wie bei unterschiedlichem Tonumfang innerhalb eines Klavierstücks mit dem Großstab platzsparend umgegangen werden kann. Wenn die Musik in die sechste oder siebte Oktave springt, zeigt die chromatische Notation dies in graphischer Eindeutigkeit. Die traditionelle Notation jedoch verheimlicht es dem Auge und führt ein Platz verschwendendes Schüssel-Symbol vor.

           Das Prinzip bei der neuen Notenschrift ist, das Stab-System nur bei den Takten zu erweitern, wo die Noten auf weitere Oktaven ausweichen. Dieses Stück hat in chromatischer Notation nur drei-ein-halb Seiten, in der traditionellen Notation fünf ganze Seiten.

–––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––

 

–––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––

Dieses Beispiel in traditioneller Notation ist von: Debussy Children's Corner, edited by Maurice Hinson. 

An Alfred Masterwork Edition by Alfred Publishing Co., Inc. Printed in USA.

 

–––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––

–––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––

Um ein anderes Beispiel dodekaphonischer Musik zu zeigen, veröffentlichte Brennink eine seiner Orgel-Kompositionen. Dieses Beispiel Christmas Sinfonia oder Weihnachts-Sinfonie ist eine Kombination von vier Stücken, worin ein Übergang von einer Tonart aus einer Ganztonleiter zu einer Choralmelodie mit diatonischer Tonart durchgeführt wird.

–––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––

–––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––

Das Staff-System besteht aus vier vierlinigen Stäben plus einigen Hilfslinien und überdeckt hiermit den gesamten Tonumfang der Orgelmanuale. Die unterste Note ist C der Oktave 2 auf der dritten Hilfslinie unter dem untersten Stab. Da wir in Orgelmusik immer die gleichen Oktaven haben, nämlich 2, 3, 4, 5, brauchen deren Nummern nicht geschrieben zu werden.

         Am Anfang des Stückes sind die ersten drei Stäbe für die Hände mit einem M für Manuale markiert und der unterste Stab mit P für Pedal. Im Pedal sind die Füße angegeben mit D (dextra) rechter Fuß und S (sinistra) linker Fuß.

       Da der Stab für das Pedal nicht getrennt ist wie in traditioneller Orgel-Notenschrift, können Stücke in chromatischer Notenschrift auch leicht an einer Orgel ohne Pedal abgespielt werden, wenn der Abstand der Bass-Noten für die Hände nicht zu weit entfernt ist.

–––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––

Das wohltemperierte Klavier

Teil I

J.S. Bach

––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––

––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––

Transponieren ist eine Praxis, die Musiker oft ausführen, besonders wenn sie Sänger begleiten, deren Stimmlage oder Tessitura nicht mit dem Notentext einer Komposition übereinstimmt. So sind zum Beispiel Schuberts Lieder für hohe, mittlere und tiefe Stimme zu haben. Mit der Computer-Technologie ist es leicht geworden, das Transponieren von Notenseiten durchzuführen. Während man in der traditionellen Notenschrift Schlüssel und Vorzeichen ändern muss, können wir in der chromatischen Notation die Noten unverändert auf der Leiter des Liniensystems hinauf oder hinunter schieben.

    Um das Resultat zu zeigen, wurde das hier mit der ersten Seite des ersten Preludiums aus Das wohltemperierte Klavier von J.S. Bach durchgeführt. Das erste Beispiel mit der Bemerkung "C-on-line" oder "C auf der Linie" ist die normale Ausgabe, "C-in-space" oder "C im Zwischenraum" ist die transponierte.

––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––

–––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––

So wie in der traditionellen Notenschrift durch die verschiedenen Schlüssel die Bedeutung der Notenlinien verändert wird, funktioniert das Gleiche in der chromatischen Notation durch Transponieren. In der alten Notenschrift haben wir fünf Stufen von Bass- bis Violin-Schlüssel, in der chromatischen Notation sind es jedoch zwölf Stufen, die Stufen der chromatischen Tonleiter. So kann also die Note C durch Transponieren auf jede der zwölf Halbtonstufen gesetzt werden. Die entsprechende Melodie klingt immer genau gleich, nur auf verschiedener Höhenlage.

      Daraus ergibt sich, dass wir die AB-chromatische Notation auf jeder der zwölf Halbtonstufen finden können. Gewiss ein interessantes Kapitel der dodekaphonischen Praxis und Theorie.


 

Eine große Überraschung! Während der neunziger Jahre erhielt Brennink J.S. Bachs Orgelbüchlein als Manuskript, eine Faksimile-Ausgabe, herausgegeben von H.H. Löhlein beim Bärenreiter-Verlag. Während der Studien der Manuskripte wurde offenbar, dass das Notenbild sehr ähnlich zu Brenninks chromatischer Notation ist. Der Grund: Bach benutzte nicht den heute gebräuchlichen G- oder Violin-Schlüssel für die oberen Oktaven, sondern er kombinierte den F- oder Bass-Schlüssel mit dem C-Schlüssel auf der untersten Notenlinie, also mit dem Sopran-Schlüssel. Der Zwischenraum zwischen den beiden Notensystemen wurde sehr eng gemacht und enthielt nur die Note b, (im Deutschen die Note h). Diese Kombination jedoch ist ein Großstab.

 

–––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––

Die Ähnlichkeit der beiden Notenbilder ist erstaunlich. Und man wundert sich noch mehr, wenn man feststellt, dass in der Zeit von Bach offenbar Musik für Cembalo und Orgel allgemein so geschrieben wurde. Nicht nur des Meisters letztes Manuskript, Die Kunst der Fuge, ist genau so geschrieben, sondern auch das Klavierbüchlein für Anna Magdalena Bach, um nur einige Titel zu nennen. Diese Tatsache zeigt, dass nicht nur Bach selber die Großstab-Notenschrift für seine komplizierten Kompositionen bevorzugte, sondern seine gesamte Familie und Studentenschaft Musik in dieser Weise schrieben und nach dieser Grosstab-Notation spielten. 

–––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––

–––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––

Eine andere Entdeckung – Dank dem Großstab – ist die Schönheit einiger der Choralvorspiele, wenn  sie auf dem Klavier gespielt werden. Die Kunst, mehr oder weniger Druck auf bestimmte Noten zu setzen – was weder bei der Orgel noch auf dem Cembalo möglich ist – verändert den musikalischen Ausdruck dieser Stücke  zu musikalischer Poesie.

–––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––

The Organ Works of J.S. Bach,

Edited by Ivor Atkins, revised by Walter Emery, Novello & Co LTD, London

–––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––

Hier ist ein Beispiel eines heute üblichen Drucks traditioneller Orgelmusik. Da gibt es ein besonderes Liniensystem mit Bass-Schlüssel für das Pedal, für einen Pianisten fast unmöglich zu lesen und abzuspielen. Weiter unten ist das Gleiche in chromatischer Notation, einem Großstab ähnlich wie in Bach's Manuskript.

–––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––

–––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––

Es ist erstaunlich, den jungen Bach experimentieren zu sehen mit chromatischen Modulationen. EinWechsel der Tonalität findet fast in jedem Takt statt. Und die Hauptmelodie entfernt sich von dem originalen Choral so weit, dass eine völlig selbständige Komposition entsteht.

      Einige dieser Preludien wurden bei EDITION CHROMA in Kombination mit dem Choral "Jesus bleibet meine Freude" in einer Spezielausgabe für Klavier veröffentlicht. Man versuche, diese Stücke zu spielen und möge sich erfreuen an solch neuen Wegen der chromatischen Notation und der Kunst von J.S. Bach.

 

–––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––

Durch solche Entdeckungen gestärkt in der Überzeugung, auf dem rechten Wege zu sein, hat Brennink in den Folgejahren 20 Notenbücher für Klaviermusik oder Orgelmusik in ABC-Notation geschaffen. Wir bringen weiter unten die gesamte Liste von Brenninks Veröffentlichungen über Musik.

–––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––

Der 'newsletter' Chroma Report (eine 20-seitige Broschüre in amerikanischem 'letter-size' Format) wurde vom Chroma Institute vierteljährlich von Juli 1997 bis 2000 und halbjährlich von Frühling 2000 bis Herbst 2001 veröffentlicht, im Ganzen 16 Ausgaben. Die halbjählichen Nummern sind in drei Sprachen: Englisch Französisch und Deutsch.

       Zwischen anderen Themen werden Notenschrift-Vorschläge von Busoni und Schoenberg vorgeführt. In der links gezeigten Ausgabe von Juli 1998 zeigt Brennink die ersten Seiten von Arnold Schoenbergs Klavierstück Opus 11, No. 3 in traditioneller und in chromatischer Notenschrift.

    Es ist in diesem Feld der dodekaphonischen Musik, wo die Notwendigkeit einer neuen Notenschrift besonders auffällt. Schoenberg selber hat viele Jahre hindurch versucht, eine Antwort auf die Probleme mit der alten Notenschrift zu finden. Er veröffentlichte sogar einen eigenen Notations-Vorschlag, aber ohne Erfolg. *


Der Grund, wie bei so vielen Notations-Erfindern: er sah nicht die Möglichkeit und das Potenzial des Großstabs. Am Ende gab er es in offenbarer Verzweiflung auf und bestimmte, dass in seiner Musik vor jedem Notenkopf mindestens ein Vorzeichen stehen müsse. Das aber machte das Ablesen noch schwieriger.

––––––––––––––––––––––

*   Arnold Schoenberg:  "Eine neue Zwölfton-Schrift"  veröffentlicht in  Musikblätter des Anbruch 7,  No.1, 1925.

–––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––

–––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––


–––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––

 Diese Musik ist so kompliziert, dass der Autor bei den ersten Takten für die linke Hand einen dritten Notenstab mit dem Bass-Schlüssel benötigte. Mit dieser Maßnahme plus wechselnden Schlüsseln wurde das Notenbild ganz aus einander gerissen. Man vergleiche diese Takte mit denen der chromatischen Notenschrift. Man sieht hier die genaue Position jeden Details und wird sich wundern, über die Komplexität dieser Musik. Kann das wirklich gespielt werden mit nur zwei Händen? Was die Antwort auch sein mag, in chromatischer Notation sehen wir die Musik in genauen Proportionen der Tonhöhe, was das Verständnis und das Abspielen leichter macht. Die Angaben für die Hände werden mit den Notenhälsen gemacht, Notenhals links für die linke Hand und rechts für die rechte Hand.

         Dieses Beispiel sollte selbst die kritischsten Skeptiker überzeugen, dass etwas getan werden muss. Wir bei der araumus–Gesellschaft erwarten weitere Notenschrift-Vorschläge und hoffen, dass eines Tages eine Entscheidung getroffen wird, um die Probleme mit unserer Notenschrift zu lösen.

 ––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––

 

Veröffentlichungen 

Texte zur AB-Chromaticschen-Notation von

Albert Brennink

 

                                                                                gb = gebunden

 

                                                                                 br = broschiert

1          1976   Die Halbtonschrift oder Die Chromatische Notation,

                       eine graphische Darstellung der Musik

                       The Chromatic Notation,

                       a graphical Representation of Music 

                       Broschüre A 5  *                                                         26 Seiten         br        vergriffen

 

2          1978   La Notation Chromatique ou L'Ecriture par Demi-Tones

                       Une representation graphique de la musique

                       La Notatione Chromatica,

                       una reprezentatione grafica della musica       

                       Broschüre A 5  *                                                         26 Seiten         br        vergriffen

 

3          1983   Chromatische Notation

                       Die Ergebnisse und Schlussfolgerungen der internationalen Umfrage

                       durch die Fondation Chroma

                       Format 31 cm x 23, 5 cm                                            48 Seiten         br        vergriffen

 

4          1983   Chromatic Notation

                       The Results and Conclusions of the International Enquiry

                       by the Chroma Foundation   

                       Format 31 cm x 23, 5 cm                                            48 Seiten         br        vergriffen

 

5          1992   Equal Temperament Music Notation

                       Results and conclusions of the music notation reform

                       by the Chroma Foundation                                         96 Seiten         gb        25, - €

   

6          1992   Wohltemperierte Notenschrift

                       Ergebnisse und Schlussfolgerungen der Notenschrift-Reform

                       durch die Chroma-Stiftung                                         96 Seiten         gb        25, - €

 

7          1994   Le Temperament Egal en Notation Musicale

                       La Notation Chromatique Ailler Brennink

                       Results et conclusions de la réforme de la notation musicale

                       par la Fondation Chroma                                            96 Seiten         gb        25, - €

 

8          1994   Chinesische Version von Wohltemperierte Notenschrift

                                                                                                           112 Seiten       gb        25, - €

 

9          2001   Klavier-und Orgelschule, Lehrbuch für Klavier- und Orgelspiel

                       nach chromatischer Notenschrift, Band I

                       unter Mitwirkung von Joachim Heß, Pianist,

                       und Carsten Lenz, Organist.   (Querformat)               52 Seiten         br        20, - €

                       ________________

 

                       *  Die Formate sind, wenn nicht anders angegeben,  (Höhe) 27, 5 cm x 21, 5 cm


–––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––


Musik-Werke in AB-Cromatischer-Notation

herausgegeben von 

Albert Brennink

                                                                                                        gb = gebunden

                                                                                                        br = broschiert

 

10        1976   Die ersten drei Contrapuncti von J. S. Bach's 'Die Kunst der Fuge'

                       in ABC-Notation als Beilage zur Broschüre "Die Halbtonschrift"

                       Format A4                                                                  12 Seiten         br        vergriffen

 

                       A. BRENNINK

11        1983   Blütezeit, ein Lieder-Zyklus für eine Singstimme und Klavier

                       Blossom-Time, a cycle of songs for voice and piano

                       22 Gesänge, 22 cantos; deutsch & englisch 

                       Format 33 cm x 25, 5 cm                                           76 Seiten         br        40, - €

 

                       J. S. BACH

12        1995   Das wohltemperierte Klavier  I                

                       Vorwort: englisch, französisch, deutsch        118 plus 10 Seiten      gb        40, - €

 

                       J. S. BACH

13        1996   Das wohltemperierte Klavier  II              

                       Vorwort: englisch, französisch, deutsch        138 plus 10 Seiten      gb        45, - €

 

                       J. S. BACH

14        1996   Orgelwerke I  Orgel-Büchlein mit 4 Faksimiles  (Querformat)

                       Vorwort: englisch, französisch, deutsch        86 plus 10 Seiten        gb        35, - €

 

                       Albert Brennink

15        1996   Weihnachts-Sinfonie    (Querformat)                       44  Seiten        br        20, - €

                       Vier Orgelstücke in denen der Übergang von einem Thema

                       in der Tonart der Ganzton-Leiter zu einer Choral-Melodie,

                       in diatonischer Tonart, durchgeführt wird. 

 

                       J. S. BACH

16        1997   Inventionen und Sinfonien

                       Mit Einleitung von Joh. Seb. Bach 1723        62 plus 10 Seiten        br        20, - €

 

                       J. S. BACH

17        1998   Orgelwerke II  Choral-Partitas und Schübler Choräle

                       Breitformat  21, 5 cm x 31 cm                                    84 Seiten         br        25, - €

 

                       J. S. BACH

18        1998   Chromatische Fantasie und Fuge                            16 Seiten         br        10, - €

 

                       J. S. BACH

19        1999   Orgelwerke III  Präludien und Fugen Teil I

 

                       Breitformat  21, 5 cm x 31 cm                                    116 Seiten       br        30, - €

 

                      J. S. BACH

20        1999   Klavier-Übung Teil I:   Partitas

                       Mit Widmung des Autors  1731                      114 plus 10 Seiten      br        30, - €

 

                       L. van BEETHOVEN

21        1999   Sonatinen und Frühe Sonaten                      54 plus 6 Seiten          br        20, - €

 

                       L. van BEETHOVEN

22        2000   Rondos und andere Klavierstücke               48 plus 6 Seiten          br        20, - €

 

                       R. SCHUMANN

23        2000   Album für die Jugend Teil I

                        " komponiert 1848 für kleinere "                    22 plus 6 Seiten          br        15, - €

 

                       R. SCHUMANN

24        2000   Album für die Jugend Teil II

                       " komponiert 1848 für erwachsenere"             40 plus 6 Seiten          br        20, - €

 

                       R. SCHUMANN

25        2000   Kinderszenen                                                              16 Seiten         br    vergriffen

 

                       F. MENDELSSOHN-BARTHOLDY

26        2000   17 Variations Serieuses                                              22 Seiten         br        15, - €

 

                       J. S. BACH

27        2001   "Jesus bleibet meine Freude" und                            12 Seiten         br        10, - €

 

                       4 Choräle vom Orgelbüchlein für Klavier

 

                       C. A. DEBUSSY

28        2002   Children's Corner

                       petite suite pour piano seul 1906 – 1908                      24 Seiten         br        15, - €

 

                       C. A. DEBUSSY

29        2003   Zwei Arabesken   1888                                               16 Seiten         br        10, - €

 

                       J. S. BACH

30        2009   Die Kunst der Fuge in proportionaler Notenschrift

                       Einführung deutsch und englisch                                82 Seiten         gb         30, - €

                                                                                                                                    br         25, - €

 

–––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––

Notenpapier mit 4-Linien-Stäben,    Format: Höhe 42 cm x 29 cm  (16. 5" x 11. 5")    10 Bögen         5, - €

 

–––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––

EDITION  CHROMA

 EDITION CHROMA ist nicht mehr in Kanada. Die Bücher können jetzt bestellt werden bei:

 post@araumus.co

–––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––


–––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––